Mel erreicht eine neue Stufe, Mel ist von nun an: Diplomandin :D

Meine liebsten Leser!! 🙂

Endlich finde ich mal ein paar Minuten um euch ein kleines Update zu geben 🙂

Am 17.August bin ich offiziell in den elitären Kreis der Diplomanden aufgestien ;P

Ich bin total aufgeregt und hoch motiviert diese letzte Hürde meines Studiums zu nehmen 🙂

Von nun an werde ich ca. ein Jahr lang den Großteil meiner Zeit im Labor verbringen, an meinem Haus-Bakterium forschen und hoffen, dass alles so läuft, wie ich es mir vorstelle 🙂

Mein Thema ist im Bereich Osmoregulation bei Bakterien angesiedelt und wirklich spannend!

Diese erste Woche bestand hauptsächlich aus Literaturrecherche und ersten Überlegungen das weitere Vorgehen betreffend, ab morgen geht dann die Action so richtig los 😀

Es wird bestimmt noch mehr wie einmal Momente geben, in denen ich laut Scheiße schreie und mir wünschte, ich wäre lieber Astronaut geworden (dies war mein Alternativplan während der anstrengenden Lernphase *fg*), aber hey, ohne Fleiß kein Preis von daher, Augen zu, Zähne zusammenbeißen und durch 🙂

Ich werde euch auf jeden Fall über die neuesten Entwicklungen in Punkto Fortschritt und Frustration informieren! 😉

Nun muss ich noch etwas an meinem Vortrag für morgen feilen, will mich ja nicht gleich in der zweiten Arbeitswoche vor meinen Kollegen und v.a. meinem Chef bis auf die Knochen blamieren 😉

Ich wünsch euch was!

wissenschaftliche Grüße

Mel 🙂

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Von einem sehr schönen Wochenende und einem ultra-ereignisreichen Tag :)

Meine lieben Leser!

Vor ein paar Tagen hab ich das letzte Mal gebloggt und viel ist seitdem passiert…vor allem heute, aber zunächst einmal, zu einem sehr schönen Wochenende 🙂

Am letzten Donnerstag hab ich mich aufgemacht nach Trier zu meinem Verlobten Manuel. Dieser hatte am Freitag Geburtstag und diesen wollte ich gerne mit ihm zusammen feiern 🙂 Donnerstag Abend wurde ich vom Bahnhof direkt zum Sushi-Mann unseres Vertrauens entführt und durfte mich den leckeren Kostbarkeiten der japanischen Küche hingeben 🙂 Am Freitag war dann Geburtstag angesagt, Manu’s Kollegen kamen zu Besuch und wir haben lecka gegessen (hat Manu alles selbst gekocht!!) und bis um 1Uhr Singstar auf der Playstation gespielt 😉 Am Samstag dann war es Zeit für den Besuch seiner Eltern und auch seines Geschenkes! Jaha, da wir alle (seine Eltern, seine Geschwister, sein Schwager, meine Eltern und ich) zusammengelegt haben, gab es das große Präsent erst einen Tag nach seinem Ehrentag…dafür war es aber umso toller: ein ferngesteuertes Auto mit Verbrennungsmotor 🙂 Ich denke ich kann sagen, dass er sich sehr doll gefreut hat, und so sind wir am Samstag zweimal und am Sonntag noch einmal gefahren, bevor ich mich dann wieder auf den Heimweg gemacht hab.

Sonntag Abend war ich dann um 20.30Uhr nach 4 1/2 Stunden Fahrt bei sengender Hitze im unklimatisierten Zug endlich wieder in meiner Wohnung, die übrigens recht kühl war, und kaum hatte ich die Wohnungstür hinter mir geschlossen, da brach schon die Hölle über Frankfurt hinein O_o Das Gewitter des Jahres peitschte über uns hinweg, und ich hatte Zwischenzeitlich echt Sorge, dass der Baum vor meinem Wohnzimmerfenster bald IN meinem Wohnzimmerfenster steckt O_o Aber nach ca. 15-30 Minuten war dann alles wieder rum und zumindest hier wo ich wohne war nicht viel passiert 🙂

Heute war dann nun der erste Tag meiner Diplomarbeit. Ich war ganz schön aufgeregt, aber im Endeffekt geht das ganze erstmal etwas ruhiger los, mit viel Paper lesen (noch mehr Paper als ohnehin schon) und genereller Recherche 🙂 Neben kleineren Überschwämmungen im Labor (die aber von Kartons voller Ergebnis-Papier aufgesogen wurde wie ein Schwamm *g*) gab es da eigentlich keine großen Überraschungen 🙂 Von meinen lieben Labor-Kollegen wurde ich dann gefragt, ob ich Lust hätte mit denen am Drachenbootrennen hier in Frankfurt teilzunehmen…tja, und da Mel für jeden Quatsch zu haben ist, hab ich zugesagt heute schonmal am Training teilzunehmen 🙂 Ich fand es sehr lustig, und Manu’s Worten folgend bin ich nicht in den Main gefallen…naja, der Main zwar auf mich, als eine gefühlt Tsunami-große Welle ins Boot schwappte und ich danach durch und durch nass war, aber trotzdem war ich in meinem Element 🙂 Mal gucken, wenn nicht genug Leute zusammenkommen, bin ich als Nachrücker sogar beim Rennen dabei 🙂

Tja, auf dem Weg nach Hause dann konnte ich endlich meinen Verlobungsring vom Juwelier abholen (er musste leider schon nach knapp 8 Wochen in die Reparatur wg. eines Produktionsfehlers *g*) und hatte gleich noch etwas mehr Aktion, als ich feststellen musste, dass an der Frankfurter Hauptwache, einer der größten Haltestellen in der City Frankfurts, eine S-Bahn brannte 😉 Das Beste hatte ich schon verpasst, nur der Gestank und wuselnde Feuerwehrmänner blieben übrig, da ich aber eh mit der U-Bahn fahren musste, hat mich diese minderschwere Katastrophe nur peripher tangiert 😉

Nun sitze ich hier zuhause, lasse diese tollen und actionreichen Tage Revue passieren und genieße etwas das stupide Fernsehen 🙂 Gleich mache ich mir noch eine Kleinigkeit zu Essen, drucke noch ein zwei Paper aus und geh dann auch bald schlafen, damit ich genug Kraft hab für einen weiteren ereignisreichen Tag als Diplomandin 🙂

Wünsche euch alles Liebe!

Melanie 🙂

Man nehme eine Prise… und andere Gedanken zum Heiraten

Meine lieben Leser!

Einige von euch wissen es bereits, für andere lasse ich jetzt die Breaking-News-Bombe fallen: Ich werde bald heiraten! 🙂

Und mit bald meine ich Mitte Mai 2010.

Nach nunmehr über sieben Jahren Beziehung, über sieben Jahren geteilter Freude und gemeinsam ertragenem Leid haben wir – mein Verlobter Manuel und ich – uns entschlossen, in den Hafen der Ehe einzulaufen.

Ich will jetzt keine Lobhudeleien loslassen, dass Manuel einfach der beste, perfekteste, schönste und tollste Mann auf der ganzen weiten Welt ist (obwohl ich das so empfinde und ihm das sicherlich gefallen würde, nicht wahr mein Schatz? 🙂  )…wie jeder sich ja wohl denken kann, hat man immer gute Gründe zum Heiraten; bei mir ist es wohl der, mein Leben mit meinem Seelenverwandten, meinem Liebsten, meinem besten Freund und Retter zu teilen, der mir neben vielem anderen das Gefühl gibt, komplett zu sein.

Ich habe schon öfter in Zeitschriften, im Fernsehen und im Internet gelesen, dass vielen Frauen das wichtigste ist, dass der Mann an ihrer Seite sie „zum lachen bringt“…also, mir würden jetzt viele Dinge einfallen, die ich dazu sagen könnte, aber ich lasse meinen Geschlechtsgenossinen mal ihre Illusionen.

In einer Beziehung gibt es viele Werte, die einem wichtig sind, und auch wichtig sein sollten: Liebe, Respekt, Mitgefühl und Treue sind nur einige von ihnen. Für mich persönlich, steht aber ein ganz anderer Aspekt viel weiter im Vordergrund.

Ohne diesen Aspekt könnte es keine aufrichtige Liebe, keinen ehrlichen Respekt, kein echtes Mitgefühl und keine wahre Treue geben…und dieser Aspekt ist: Verständnis.

Für mich persönlich ist Verständnis, das höchste Gut, dass einem jemand anderes entgegenbringen kann.

Wenn jemand dich wirklich versteht, dich um deines selbst willen liebt, dann würde er dich niemals belüge, betrügen oder dir vorsätzlich wehtun. Wenn dich jemand nämlich wirklich versteht, deine Gedanken nachvollziehen kann und deine Gefühle kennt, dann weiß er, wie es dir bei allem was er tut und allem was passiert geht.

Dann sieht er dir deine Fehler und Macken nach, dann ist auch ein aufkommender Streit schnell wieder beigelegt, weil man einfach versteht, warum der andere sich geärgert hat oder getroffen war.

Hat man diesen jemand gefunden, der einen wirklich versteht, dann sollte man ihn nie mehr loslassen, denn soetwas findet man nicht so schnell wieder.

Momentan beginnen wir so langsam mit der Planung für unsere Hochzeit nächstes Jahr, ich werde sicherlich noch sehr viel mehr zu berichten haben (vom Kleiderkauf bis zur Auswahl der Dekoration will ja alles erledigt werden), aber an dieser Stelle sei einfach nur gesagt: Ich freue mich auf den schönsten Tag in meinem Leben, an dem der Mensch, der mich versteht wie kein zweiter, mich zum glücklichsten Menschen auf der ganzen weiten Welt macht…wie schon so oft…

@Manu: Ohana heißt Familie…

Published in: on 12/08/2009 at 13:17  Comments (7)  
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Zurück in die Zukunft…oder wie Mel im technisierten Zeitalter ankam

Gestern nun, nach schier endloser Warterei und unbändiger Vorfreude war es endlich soweit…das Jahrhundertereignis des digitalen Zeitalters brach über die Welt hinein…mein neues Handy trat in mein Leben.

Jaha, der geneigte Leser wird nun ungläubig eine Augenbraue heben, während die unter euch, die mich etwas kennen gespannt den Atem anhalten…

Mel und ein neues Handy, das hat es ja noch nie gegeben!!!

Bisher haben immer nur Second-Hand-Schmuckstücke ihren Weg zu mir gefunden und Handys, die ich bei Vertragsverlängerungen ergattern konnte, wurden aus gerade nostalgischen Gründen an andere abgegeben.

Jetzt wurde es also endlich mal Zeit mir selbst ein neues Handy zu gönnen…oder besser, gönnen zu lassen, denn mein Verlobter Manuel gab sich ganz Gentleman und zückte das Portemonnaie 😉

Die Technik-Begeisterten unter euch werden nun sicherlich schon nervös zappelig auf der Kante ihres Stuhls sitzen mit der brennenden Frage in den Augen „Was isses denn für eins?!“…

und es ist…

Ein iPhone 3G S 🙂

Kaum zu fassen aber wahr, ich bin neuer Besitzer dieses Juwels 😀

Tja, die die mich weiterhin gut kennen, werden jetzt die Nase rümpfen und sich fragen, ob ICH tatsächlich mit so einem modernen Kleinod umgehen kann…ob ich nicht immernoch die Tasten suche..

Haha, weit gefehlt! Kaum das ich das Prachtstück endlich zum Laufen gebracht hatte (ja, ich gebe zu, es gab leichte Startschwierigkeiten, weil ich irgendwie vor lauter Aufregung nicht gefunden hab, wo zum Teufel ich eigentlich meine Sim-Karte reinstecke *verschämt zu Boden blick*), war ich voll in meinem neuen Element 🙂

Und auch immernoch bin ich absolut begeistert! ICH war sogar schon online vom Handy aus und hab getwittert, stellt euch das mal vor!!! 😀

Als nächstes werde ich meine Email dort einrichten um immer und überall auf der Welt erreichbar zu sein…wenn ich es will zumindest, haha 🙂

So, und nun werde ich noch ein bisschen im App-Store surfen und gucken, was meine neuen Apple-Freunde noch so für mich bereithalten 😀

Hochherrschaftlich-fortschrittliche Grüße

Mel 🙂

PS: Empfehlungen bezüglich guter Apps sind immer willkommen 😀

Published in: on 07/08/2009 at 13:47  Comments (6)  
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Balsam für die Seele und Zwischenbilanz 2009

Meine lieben Besucher und geschätzte Leser!

Wie ich vor einigen Tagen schrieb, hatte ich mir zur Frust-Bekämpfung erstmal einen Termin bei meinem Lieblings-Friseur Toni&Guy hier in Frankfurt am Main gemacht. Dieses Friseur-Team v.a. meine zwei hoch geschätzten Mädels Natalya (macht die Farbe) und Sabrina (macht den Schnitt) sind jedes mal echt Balsam für meine Seele. Meine Haare werden dort immer genau so, wie ich es mir wünsche…ach quatsch, was sag ich da, besser!! Ich werde anständig beraten und bekomme auch mal Widerworte, was ich für echt wichtig erachte! Lieber ehrlich gesagt, dass mir etwas nicht steht, als dass es gemacht wird, und jeder denkt sich nur seinen Teil und heuchelt sich einen ab. Ich bin also wie immer mega zufrieden und regelrecht beschwingt von dem tollen Tag bisher 🙂 Das Ergebnis meines Besuches seht ihr am Ende dieses Beitrags 🙂

Was gibt es sonst noch so zu erzählen? Nun, auf dem Weg zum Friseur hab ich vorhin mal so über mich, mein Leben und die Welt philosophiert. Ich hab für mich eine kurze Zwischenbilanz des Jahres 2009 gezogen, und meine gute Laune wurde echt nur durch die tolle Verwöhnkur beim Friseur getoppt. Das Jahr 2008 war echt das härteste Jahr, das ich bisher hatte. Eine Reihe von Schicksalsschlägen hat mich total aus der Bahn geworfen…so hab ich mich mit meinen ehemals besten Freunden überworfen und musste aus unserer gemeinsamen WG ausziehen, hab mir mein Knie kaputt gemacht und brauchte eine Kreuzbandplastik, hab mich generell total überarbeitet mit Uni und parallel mit dem Umzug und auch finanziell war das ganze ein echter Kraftakt und leider nur damit zu bewältigen, dass ich mein seit drei Jahren hart erspartes Sparbuch auflösen musste (soviel zum eigenen Auto)  😦 Den seelisch-emotionalen Aspekt nicht zu vergessen. Kurzum, am Ende des Jahres 2008 dachte ich, ich würde es nie schaffen wieder aufzustehen, mich zu berappeln und das alles zu überwinden. Eigentlich bin ich immer jemand, der einmal mehr aufsteht, als er zu Boden fällt, aber nachdem der Umzug überwunden, das Praktikum beendet und die OP letztes Jahr überstanden war, war von meinem Selbstwertgefühl, meinem Mut und meinem Kampfesgeist nur eine Spur der Verwüstung übrig. Ende des Jahres 2008, genauer zu Weihnachten und Silvester, fuhr ich dann mit meinem Verlobten in den Urlaub. Der erste Urlaub seit 5 Jahren, den hatte ich mir nach allem was war echt mehr als verdient. Ich konnte richtig wieder Kraft tanken, mich erholen, die Seele baumeln lassen und nach vorn sehen. Tja, was soll ich nun über 2009 sagen? Ich bin wieder aufgestanden, so wie ich das immer tue, ich bin wieder aufgestanden und hab gekämpft, und so wie immer, hab ich gewonnen und bin aus meiner persönlichen Apokalypse stärker und weiser als zuvor herausgegangen. In der Zeit habe ich viel über mich und andere Menschen gelernt und weiß jetzt, wer meine Freunde sind, auf wen ich IMMER zählen kann und wer mir auch in meinen dunkelsten Momenten zur Seite steht (an dieser Stelle möchte ich vor allem Manuel, Christian, Markus und meine Trierer Jungs grüßen! Auch wenn ihr es vielleicht z.T. nicht gemerkt habt, ohne euch hätte ich es nicht geschafft!). Das Jahr 2009 ist bisher das beste Jahr, was ich so vorweisen kann. Ich habe die bisher schwerste Zeit meines Lebens verwunden, meine Diplomprüfungen sehr zufriedenstellend bestanden, plane meine Hochzeit nächstes Jahr und freue mich schon sehr auf den Beginn meiner Diplomarbeit 🙂 Und vor allem eins kann ich für 2009 unter meine Bilanz schreiben: Ich habe wie bisher jedes mal die Bestätigung bekommen, dass es kein Schatten ohne Licht gibt, aber auch kein Licht ohne Schatten; dass jedes Mal, wenn einem etwas Schlechtes passiert, dies auf lange Sicht etwas Gutem dient oder durch etwas Gutes ausgeglichen wird…zumindest ist das meine Erfahrung, und dieser Glaube hat mir bisher jedes Mal geholfen 🙂

So, und nun, meine gespannten Leser, hier endlich meine neue Frisur 🙂

Mel

Published in: on 05/08/2009 at 18:01  Comments (1)  
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Sprach der Rabe…Nimmermehr…

Mein liebes Volk und geschätzte Leser meines Blogs!

Heute Nacht hatte ich einen merkwürdigen Traum.

Ich bin an einem Feld vorbeigegangen wo mehrere Raben saßen.

Einer dieser Raben schwung sich dann in die Lüfte empor und setzte sich auf meine Schulter.

Er blieb dort, und die Leute um mich herum an denen ich vorbei ging, schauten mich merkwürdig an.

Ich hatte keine Angst, es war mehr, als ob der Rabe Freundschaft mit mir schließen und mich etwas necken wollte.

Ich weiß noch, dass er sehr groß und schwer war, ich ihn aber nicht verscheuchen wollte…denn irgendwie war es ja eine Ehre, dass so ein wildes Tier sich einfach auf einem niederlässt und dich als Freund auserkürt.

Nun dar ich wach bin, habe ich einmal im Internet gestöbert, was das Symbol Rabe im Traum so bedeutet.

Ich interessiere mich sehr für alles, was in die spirituelle, im Volksmund als „übernatürlich“ bezeichnete Richtung geht.

Dort fand ich folgendes:

„[Der Rabe] ist Vorbote von Unglück und Misserfolg.
Erscheint ein Rabe im Traum, ist dies ein Zeichen für unglückliche Gedanken. Der schwarze Vogel fliegt durch Ihre Träume als der Unglücksrabe, als der dunkle Gedanke, der bohrend Ihr Ich bedroht.
Er symbolisiert Unheil und Kämpfe, es droht Diebstahl oder Veruntreuung, Sie müssen mit einer Schicksalswende oder Unfrieden rechnen.
Von ihnen umflattert werden oder wenn diese sich auf Ihnen niederlassen, bedeutet Lebensgefahr.“

(Quelle: http://www.deutung.com)

Joar…Lebensgefahr…interessant…

Ich muss sagen, ein klein wenig gruselt es mich schon…und darum auch dieser Blog-Post 😉

Sollte ich in der nächsten Zeit den Löffel abgeben, die Radieschen von unten anblicken oder die Gänseblümchen hochdrücken, dann seid ihr nun vorgewarnt 😉

Ich grüße euch ganz herzlich!

Eure über alles geliebte Königin Melanie von Melanien

Published in: on 04/08/2009 at 09:27  Comments (4)  
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Mel mit-ohne-Schnur

Guten Morgen mein geschätztes Volk und liebe Leser!

Nach meiner laparoskopischen Gallenblasen-Entfernung (ich war/bin steinreich *g*) vor 12 Tagen wurden heute nun die Fäden gezogen.

Ich hab vier kleine Schnitte und von daher, war das an sich eine schnelle Sache…nur das Ergebnis macht mich etwas mumlig.

Zwei der vier Schnitte sehen super aus, die heilen sehr gut. Der dritte Schnitt hat mir schon länger Probleme gemacht, heilt aber an sich auch gut, hat nur heute noch etwas Iod-Salbe bekommen. Der vierte Schnitt jedoch klaffte ganz schön weit offen, wie ich fand, und auch das Fäden ziehen tat da am meisten weh.

Ich werde diese Narbe nun sehr genau beobachten, ich möcht ja nicht, dass mein Gedärm und ich irgendwann getrennte Wege gehen 😦

Hach ja, wär ja auch zu schön gewesen, dass das einfach so von sich aus sang- und klanglos abheilt…

Jetzt werde ich zur Frust-Bekämpfung erstmal einen Friseur-Termin machen 😉

Wünsch euch alles Gute!

Mel 🙂

Hier ein Bild von der gut geheilten Narbe:

Faeden_gezogen_erster_Tag

Published in: on 03/08/2009 at 10:58  Comments (4)  
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Schlaflosigkeit und SMS-Dienste

An mein Volk und die Besucher Melanien’s! Hier nun einen Auszug aus dem, was mich, eure über alles geliebte Herrscherin, diese Woche so bewegt hat:

Wie häufiger in letzter Zeit konnte ich nicht richtig schlafen, und hab mich spät des Abends (um genau zu sein zur Mitternacht) noch einmal vor die Flimmerkiste gesetzt, um etwas das Hirn zu entspannen und endlich meine körperliche Müdigkeit auch meinem Kopf klar zu machen, als ich eine interessante Entdeckung im TV machte. Und zwar, war dies eine einstündige Sendung auf einem namhaften Musik-TV-Sender (vier Buchstaben), die zum einen aktuelle Musikclips – soweit nichts ungewöhnliches – daneben aber auch einen kleinen Kasten mit wechselndem Text zeigte. Zunächst war ich irritiert, was sollte dieser Kasten bedeuten. Nach genauem hinsehen entdeckte ich, dass es sich hierbei um einen aus der TV-Werbung bekannten SMS-Dienst handelt, der auch namensgebend für diese einstündige Sendung ist, an den man jede Frage, die einem so in den Sinn kommt schicken kann, und dann eine Antwort auf sein lang gehegtes Problem bekommt. Für sage und schreibe 1,99Euro kann man den am anderen Ende sitzenden Hotline-Mitarbeiten sein Dilemma eröffnen und erhält prompt eine Antwort auf alle Fragen, die das Leben so aufwirft. Nachdem ich meinen Schock über den Preis überwunden hatte, zermarterte ich mir als nächstes das Hirn darüber, was um Himmels willen gibt es für Miseren, bei denen man sich nicht ohne zusätzliche Kosten im Internet oder ganz kostenlos bei Familie, Verwandten und Freunden Beistand suchen kann? Beinah hätte ich selbst eine SMS an diesen Dienst verschickt, um mir gegen einen Obulus von 1,99Euro endlich Erleichterung für meine angestrengten Hirnwindungen zu verschaffen, da erblickte ich nach einiger Beobachtung, die alles entscheidenden Fragen, die 1,99Euro wert sind, um sie SOFORT durch einen SMS-Dienst bzw. dessen unbekannte Hotline-Mitarbeiter beantwortet haben zu müssen….liebe Leser…dies sind die original Fragen, die an diesem Abend u.a. gestellt wurden, Namen wurden von der Redaktion verändert…die weltbewegenden, alles entscheidenden, den Globus aus seinen Fugen bringende Fragen lauten:

1. Wie kriege ich schnell viel Gold bei World of Warcraft

2. Ist der Undertaker noch in der WWE

3. Ich habe Angst vor meinem ersten Date / ersten Mal

4. Ich will meinem Mann Michael einen Heiratsantrag machen, was kann ich tun

…ungläubig starrte ich auf den Bildschirm. Sind wir Menschen mittlerweile tatsächlich so übersättigt und gelangweilt von unserer Umwelt, dass wir u.a. solche Fragen für 1,99Euro von uns völlig fremden Personen beantwortet haben müssen? Sind wir so einsam, dass das piepsen der ankommenden SMS auf unserem Handy uns so glücklich macht, dass wir gewillt sind 1,99Euro dafür zu investieren, damit wir einmal am Abend das Gefühl bekommen, jemand interessiert sich für unser unwichtiges Dasein? Tatsächlich kamen die oben genannten Fragen an Sinnlosigkeit sowie auch an Häufigkeit nur auf Platz 2, an erster Stelle kam eine Frage, die synonym bzw. in leicht abgewandelter Form ungefähr 75% aller Fragen ausmachte, die vor meinen fassungslosen Augäpfeln vorbeflimmerten…diese lautete:

„Passen Lisa und Markus zusammen?“  bzw. „Wer passt zu Lisa?“

Ja, richtig gehört! Tja, hab ich mir gedacht, was will ein SMS-Dienst, der die betreffenden Personen gar nicht kennt, auf so eine Frage schon antworten? Ehrlich wäre wohl gewesen, den Absendern zu sagen, dass es vollkommen egal ist, wer zu ihnen passt, hauptsache sie tun der Menschheit einen Gefallen und zeugen niemals Nachwuchs und wirken so der steigenden Verdummung entgegen…Nunja, aber als wirtschaftlich orientierter SMS-Dienst verprellt man ja seine Kunden nicht, und so wurde einfach eine Software ausgepackt, die aufgrund irgendwelcher, in sozial-emotionaler Hinsicht vollkommen hirnrissiger Parameter, die gegebenen Namen mit einander vergleicht oder passende Namen sucht und dies dann kurzerhand geantwortet. So lautete die Antwort auf die erste Frage i.d.R. „Lisa und Markus ihr passt zu X% zusammen, eure Beziehung wird total super, aber bedeutet viel Arbeit!“ und auf die zweite Frage kam tatsächlich die tiefschürfende Erklärung „Lisa passt besonders gut zu Matthias, Jörg und Michael, aber du solltest auch auf die inneren Werte achten!“.

Aha…

Innere Werte…

Antwortet ein SMS-Dienst, der die Frage zuvor analytisch korrekt durch eine Software gejagt hat…und vor allem, die Antwort geht an eine Lisa, die sich tatsächlich davon verspricht herauszufinden, warum verdammt nochmal es mit Lukas nicht geklappt hat…

…naja, jetzt weiß sie’s ja…hätte sie mal vorher die Glotze angemacht und für 1,99Euro eine SMS verschickt, Mensch, was einem da für Leid erspart bleiben würde…

Mit diesen Gedanken verlasse ich euch

eine jeden Tag mehr an der Menschheit zweifelnde Melanie, die jetzt eine SMS schreibt um herauszufinden, warum es Nachts eigentlich immer so dunkel ist…komisch…

Published in: on 01/08/2009 at 22:18  Schreibe einen Kommentar  
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